Ratgeber

SEO-Analyse selber machen: Website Schritt für Schritt prüfen

Eine SEO-Analyse können Sie selbst durchführen, wenn Sie strukturiert vorgehen: Legen Sie zuerst Ziele und Ausgangswerte fest, prüfen Sie danach URLs, Indexierung und Technik und bewerten Sie anschließend Seitenstruktur, Onpage-Elemente, Inhalte sowie Messdaten. Entscheidend ist nicht die Länge einer Fehlerliste, sondern welche Befunde wichtige Seiten, Besucher und Anfragen tatsächlich beeinträchtigen. Dieser Ratgeber führt Sie durch die Prüfung und zeigt, wie Sie Maßnahmen sinnvoll priorisieren.

SEO systematisch prüfen

Was eine belastbare Website-SEO-Analyse ausmacht

Eine gute SEO-Analyse der Website verbindet technische Befunde mit der Frage, ob die richtigen Menschen passende Seiten finden, verstehen und nutzen können.

Ein automatischer Bericht kann doppelte Seitentitel, defekte Links oder fehlende Bildbeschreibungen auflisten. Er erkennt aber nicht zuverlässig, ob eine Seite die Suchintention erfüllt, ein Angebot verständlich erklärt oder einen sinnvollen nächsten Schritt anbietet. Nutzen Sie Tools deshalb als Datenquellen und ergänzen Sie sie durch eine manuelle Prüfung.

Übersicht der acht Schritte einer SEO-Analyse für eine Website
Empfohlenes Beitragsbild: Ablauf einer SEO-Analyse von der Zieldefinition bis zur Erfolgskontrolle.

1. Ziel, Umfang und Ausgangswerte festlegen

Beginnen Sie nicht mit einzelnen Fehlermeldungen. Klären Sie zuerst, was die Website leisten soll und welche Bereiche für dieses Ziel besonders wichtig sind. Eine Unternehmenswebsite kann zum Beispiel Beratungsanfragen erzeugen, Termine vermitteln, Verkäufe vorbereiten oder Besuche an einem Standort auslösen.

Formulieren Sie für die Analyse ein konkretes Ziel und grenzen Sie den Umfang ein. Bei einer kleinen Website können Sie alle indexierbaren Seiten prüfen. Bei einer umfangreichen Website beginnen Sie mit den Seiten, die Leistungen, Produkte, Standorte oder wichtige Anfragen abbilden. Halten Sie vor jeder Änderung einen Ausgangswert fest, damit Sie spätere Entwicklungen einordnen können.

Vier Fragen vor dem Start

  1. Welche Handlung soll ein Besucher auf der Website ausführen?
  2. Welche Seiten sind für diese Handlung besonders wichtig?
  3. Woran erkennen Sie, dass Besucher die gewünschte Handlung abschließen?
  4. Welche Daten zeigen, wo Besucher vorher abbrechen oder nicht weiterkommen?

Praxisregel: Definieren Sie Erfolg nicht nur als bessere Position. Relevante Impressionen und Klicks sind Zwischenziele; Anfragen, Anrufe, Buchungen oder andere passende Aktionen zeigen den geschäftlichen Nutzen.

Beispiele für Ziele und passende Kennzahlen einer SEO-Analyse
ZielPassende BeobachtungMögliche Kennzahl
Relevante SichtbarkeitFür welche Themen erscheinen wichtige Seiten?Impressionen nach Suchanfrage und Seite
Qualifizierte BesucheWelche Suchergebnisse führen zu Besuchen?Organische Klicks und Einstiegsseiten
AnfragenSchließen Besucher die gewünschte Handlung ab?Formular, Anrufklick oder Terminbuchung
NutzerproblemeAn welcher Stelle wird ein Vorgang abgebrochen?Start und Abschluss eines definierten Vorgangs

2. Alle relevanten URLs und Seitentypen erfassen

Die Webseitenanalyse braucht zuerst eine verlässliche Seitenliste. Exportieren Sie die HTML-URLs mit einem Crawler oder erfassen Sie die vorhandenen Seiten über Ihr Content-Management-System. Ergänzen Sie anschließend Leistungsdaten aus der Google Search Console und aus GA4. So sehen Sie nicht nur, welche Seiten technisch vorhanden sind, sondern auch, welche bereits Impressionen, Klicks, Besuche oder Conversions erhalten.

Ordnen Sie jede wichtige URL nach vier Kriterien ein: Thema, Seitentyp, Zielgruppe und Aufgabe. Eine Leistungsseite hat eine andere Aufgabe als ein Ratgeber, eine Standortseite oder eine Kontaktseite. Diese Einordnung macht sichtbar, wenn mehrere URLs dasselbe Thema behandeln, eine wichtige Suchintention keine passende Seite besitzt oder eine vorhandene Seite die falsche Aufgabe erfüllt.

So bauen Sie Ihre Arbeitsliste auf

  • URL und aktueller Seitentitel
  • Seitentyp und zentrales Thema
  • Zielgruppe und vermutete Suchintention
  • gewünschte Besucherhandlung
  • Impressionen, Klicks und relevante Conversions im gewählten Vergleichszeitraum
  • auffälliger Befund, nächste Prüfung und Priorität

Beginnen Sie häufig mit bestehenden Seiten, die bereits relevante Impressionen oder Klicks erhalten. Dort ist schon ein Bezug zum gesuchten Thema erkennbar. Prüfen Sie aber zuerst, ob technische oder Indexierungsprobleme die Leistung begrenzen, bevor Sie lediglich Texte umschreiben.

Beispiel für eine Arbeitsliste zur SEO-Analyse einer Website
URLSeitentypAufgabeBefundNächste Prüfung
/beispiel-leistung/LeistungsseiteAnfrage vorbereitenImpressionen, aber wenige KlicksSuchintention, Titel und Seiteninhalt

3. Technik, Erreichbarkeit und Indexierung prüfen

Eine Seite kann nur organische Besuche erhalten, wenn Suchmaschinen sie entdecken, abrufen und indexieren können. Prüfen Sie deshalb die technische Grundlage vor der ausführlichen Onpage-SEO-Analyse. Für zentrale URLs eignet sich die URL-Prüfung der Google Search Console; für Muster auf der gesamten Website ist ein Crawl hilfreicher.

Technische Prüfreihenfolge

  1. Erreichbarkeit: Liefert die gewünschte URL den vorgesehenen Inhalt mit HTTP-Status 200 über HTTPS und ohne unnötige Weiterleitungskette?
  2. Indexierung: Ist die wichtige Seite indexierbar und laut Search Console indexiert?
  3. Entdeckung: Ist die URL in der XML-Sitemap enthalten, von relevanten Seiten intern erreichbar und nicht unbeabsichtigt durch die robots.txt vom Crawling ausgeschlossen?
  4. Fehler: Gibt es defekte interne Links, fehlende Bilder oder nicht funktionierende Seitenelemente?
  5. Nutzung: Funktionieren Navigation, Buttons, Formulare, Galerien und andere wichtige Elemente auf Mobilgeräten und Desktop-Geräten?
  6. Leistung: Zeigen der Core-Web-Vitals-Bericht oder Ihre Seitentests wiederkehrende Probleme bei wichtigen Seitentypen?

Dokumentieren Sie bei jedem Befund die betroffene URL und den konkreten Test. Eine pauschale Meldung wie „Website ist langsam“ lässt sich schwer bearbeiten. Aussagekräftiger ist beispielsweise: „Das große Beitragsbild verzögert die Darstellung auf mehreren Leistungsseiten.“

Technische Checkliste für die SEO-Analyse
PrüfpunktFrageDokumentation
Status und HTTPSÖffnet die Ziel-URL sicher und ohne unnötige Umwege?Status, Weiterleitungen und Ziel-URL
IndexierungKann Google die Seite indexieren und ist sie indexiert?URL-Prüfung und gemeldeter Grund
Sitemap und LinksWird die Seite gefunden und intern sinnvoll verlinkt?Sitemap-Eintrag, eingehende und defekte Links
Mobile FunktionSind Inhalte und Handlungen auf kleinen Displays nutzbar?Gerät, Browser, Funktion und Ergebnis
Bilder und LeistungSind Bilder sichtbar, passend dimensioniert und effizient eingebunden?Datei, Seitentyp und beobachtete Auswirkung
URL-Prüfung zur Kontrolle von Indexierung und Crawling
Beispiel für eine manuelle Bildschirmaufnahme: technische Befunde einer wichtigen URL sichtbar markieren.

4. Seitenstruktur und interne Links untersuchen

Die Website-Struktur sollte Besuchern und Suchmaschinen zeigen, welche Seiten wichtig sind und wie Themen zusammengehören. Prüfen Sie die Navigation, die logische Ordnerstruktur der URLs, Breadcrumbs und kontextuelle Links innerhalb der Inhalte. Eine wichtige Seite, die nur in einer Sitemap auftaucht oder gar keinen internen Link erhält, ist schwerer zu entdecken und wirkt vom übrigen Angebot getrennt.

Interne Verlinkung Schritt für Schritt prüfen

  1. Sortieren Sie die URL-Liste nach der Zahl eingehender interner Links.
  2. Markieren Sie wichtige Seiten mit keinen oder auffällig wenigen relevanten Verweisen.
  3. Prüfen Sie sowohl Navigation und Footer als auch Links aus thematisch passendem Fließtext.
  4. Kontrollieren Sie defekte Links und Weiterleitungen auf alte Zieladressen.
  5. Ergänzen Sie nur Links, die dem Leser an dieser Stelle wirklich weiterhelfen.

Bewerten Sie auch die URL-Struktur. Lesbare, logisch eingeordnete Adressen erleichtern die Orientierung. Ändern Sie bestehende URLs jedoch nicht leichtfertig. Wenn eine Adresse geändert werden muss, aktualisieren Sie Navigation, Text- und Bildlinks und richten Sie eine passende 301-Weiterleitung von der alten auf die neue URL ein.

Warnsignal: Wenn Sie keine sinnvolle Seite finden, von der ein interner Link gesetzt werden kann, fehlt möglicherweise unterstützender Inhalt oder die Zielseite passt nicht sauber in die Themenstruktur.

5. Onpage-SEO-Analyse und Inhalte bewerten

Der Kern einer Onpage-SEO-Analyse ist die Frage, ob jede wichtige Seite ein klares Thema besitzt und die Erwartung hinter der Suchanfrage erfüllt. Gruppieren Sie verwandte Suchbegriffe nach Thema und Suchintention. Sie benötigen nicht für jede Formulierung eine eigene Seite; eine gute Seite kann mehrere eng verwandte Suchanfragen abdecken.

Prüfen Sie die Ergebnisseite der wichtigen Suchanfrage manuell: Werden überwiegend Ratgeber, Vergleiche, Produktseiten, Leistungsseiten oder lokale Ergebnisse angezeigt? Das ist ein Hinweis darauf, welches Format Nutzer erwarten. Suchintention ist keine unveränderliche Kennzahl und sollte deshalb nicht ungeprüft aus einem Tool übernommen werden.

Prüftabelle für eine Onpage-SEO-Analyse
ElementPrüffrageSinnvolle Verbesserung
SeitentitelBeschreibt er das zentrale Thema eindeutig und unterscheidet er sich von anderen Seiten?Wichtigste Aussage früh und verständlich formulieren
H1 bis H3Gibt es genau eine klare H1 und eine nachvollziehbare Untergliederung?Eine H1 verwenden und Abschnitte logisch mit H2 und H3 ordnen
Meta-DescriptionFasst sie Nutzen und Inhalt ehrlich zusammen?Für Relevanz und Klickentscheidung schreiben, nicht für Keyword-Wiederholungen
InhaltBeantwortet die Seite die Fragen der Zielgruppe vollständig und verständlich?Fehlende Antworten, Belege, Beispiele oder nächste Schritte ergänzen
URLIst sie lesbar, logisch eingeordnet und dauerhaft sinnvoll?Nur bei gutem Grund ändern und Weiterleitung einplanen
Bilder und Alt-TexteSind Bilder relevant und für Screenreader hilfreich beschrieben?Motiv konkret beschreiben und Keyword-Stuffing vermeiden

Kurzes Praxisbeispiel

Eine fiktive Leistungsseite erhält Impressionen für eine relevante lokale Suchanfrage, aber kaum Klicks. Ihr Titel lautet nur „Leistungen“, die H1 nur „Willkommen“. Die Analyse zeigt: Technik und Indexierung funktionieren, doch Thema und Nutzen sind in Titel, H1 und Einleitung nicht erkennbar. Die sinnvolle Maßnahme ist keine neue zweite Seite. Zuerst werden Seitentitel, H1, Einleitung und Leistungsbeschreibung auf die tatsächliche Suchintention ausgerichtet. Danach wird beobachtet, ob sich relevante Impressionen, Klicks und Anfragen entwickeln.

Lesen Sie überarbeitete Texte laut vor. So fallen unnatürliche Wiederholungen schneller auf. Eine Website-SEO-Analyse bewertet nicht, wie oft ein Begriff vorkommt, sondern ob Seite, Sprache und Struktur das Thema klar und nützlich erklären.

6. Search Console, GA4 und lokale Signale einordnen

Verbinden Sie die technischen und inhaltlichen Befunde mit Leistungsdaten. Die Google Search Console zeigt unter anderem, bei welchen Suchanfragen und Seiten Impressionen und Klicks entstehen. GA4 zeigt, wie Besucher die Website nutzen und ob eingerichtete Ereignisse beziehungsweise Conversions ausgelöst werden.

Erwarten Sie keine identischen Zahlen: Search-Console-Klicks und organische Sitzungen in GA4 werden von unterschiedlichen Systemen erfasst. Auch Analyse-Daten bilden nicht jeden Besuch vollständig ab. Vergleichen Sie deshalb konsistent definierte Kennzahlen und Trends, statt einzelne Werte als vollständige Wahrheit zu behandeln.

Datenquellen und Grenzen einer Website-SEO-Analyse
QuelleHilfreiche FragenGrenze
Google Search ConsoleIst die Seite indexiert? Welche Suchanfragen erzeugen Impressionen und Klicks?Daten sind nicht vollständig; lokale Durchschnittspositionen sind nur Richtwerte
GA4Welche Einstiegsseiten werden genutzt und welche definierten Handlungen erfolgen?Zeigt keine Rankings und hängt von einer funktionierenden Messung ab
CrawlerWelche Muster gibt es bei Status, Titeln, Überschriften, Links und Bildern?Bewertet nicht automatisch Suchintention oder geschäftliche Bedeutung
Manuelle PrüfungIst die Seite verständlich, nutzbar und für die Suchaufgabe passend?Erfordert dokumentierte Kriterien und fachliche Einordnung

Was eine Online-SEO-Analyse leisten kann

Eine Online-SEO-Analyse ist sinnvoll, um wiederkehrende technische oder redaktionelle Muster schnell zu finden. Ein Ampelsystem oder Gesamtscore darf jedoch nicht die Priorität bestimmen. Ein fehlender Meta-Text auf einer unwichtigen Archivseite kann weniger relevant sein als ein defektes Anfrageformular auf einer stark besuchten Leistungsseite.

Zusatzprüfung für lokale Unternehmen

Prüfen Sie zusätzlich, ob Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten aktuell und konsistent dargestellt sind. Kontrollieren Sie die Zielseite des Google-Unternehmensprofils auf Erreichbarkeit, mobile Nutzbarkeit und passende Inhalte. LocalBusiness-Strukturdaten gehören auf die sachlich passende Geschäfts- oder Standortseite und sollten nicht pauschal auf jede URL kopiert werden. Lokale Relevanz entsteht durch hilfreiche, echte Ortsinformationen – nicht dadurch, dass ein Stadtname in jedem Absatz wiederholt wird.

Wettbewerbsumfeld als Kontext nutzen

Wenn eine wichtige Seite indexiert, technisch funktionsfähig und inhaltlich passend ist, vergleichen Sie zusätzlich die tatsächlich sichtbaren Wettbewerber. Untersuchen Sie Seitentyp, Navigation, Themenabdeckung, nützliche Funktionen und das Linkumfeld. Kennzahlen wie „Domain Authority“ stammen aus Modellen von Drittanbietern und sind keine Google-Werte. Nutzen Sie sie als Hinweis für weitere Prüfungen, nicht als Beweis für eine Ursache und nicht als Vorlage, jeden Wettbewerber-Link zu kopieren.

7. Befunde nach Wirkung und Aufwand priorisieren

Am Ende Ihrer SEO-Analyse steht kein möglichst hoher Tool-Score, sondern ein umsetzbarer Maßnahmenplan. Bewerten Sie jeden Befund nach der möglichen Auswirkung auf Besucher und Geschäftsziele, nach der Zahl betroffener wichtiger Seiten, nach der Sicherheit Ihrer Diagnose und nach dem Aufwand der Korrektur.

Beheben Sie zuerst Probleme, die wichtige Seiten unzugänglich, nicht indexierbar oder praktisch unbenutzbar machen. Danach folgen Maßnahmen an Seiten, die ein relevantes Thema bereits abdecken oder nachweislich Nachfrage erhalten. Kleine redaktionelle Details auf wenig wichtigen Seiten können später bearbeitet oder zunächst beobachtet werden.

Praktische Priorisierung von Befunden einer SEO-Analyse
PrioritätTypischer BefundNächster Schritt
KritischWichtige Seite ist nicht erreichbar, nicht indexierbar oder eine Kernfunktion ist defektUrsache prüfen, beheben und Funktion erneut testen
HochWichtige Seite verfehlt die Suchintention oder erklärt das Angebot unklarThema, Inhalt, Struktur und nächsten Schritt überarbeiten
MittelDoppelte Titel, schwache Meta-Texte, fehlende Alt-Texte oder zu wenige relevante LinksBetroffene Seitentypen gebündelt bearbeiten
BeobachtenAutomatischer Hinweis ohne erkennbaren Nutzer- oder GeschäftseffektDokumentieren und nur bei zusätzlicher Evidenz einplanen
Matrix zur Priorisierung der Ergebnisse einer SEO-Analyse
Visualisierung für die Priorisierung: mögliche Wirkung und Umsetzungsaufwand getrennt bewerten.

Jede Maßnahme überprüfbar formulieren

Notieren Sie zu jeder Maßnahme die betroffenen URLs, den Befund, die geplante Änderung, die verantwortliche Person, den Status und das Erfolgskriterium. Ändern Sie nicht wahllos viele Dinge, ohne sie zu dokumentieren. Eine saubere Ausgangslage und vergleichbare Kennzahlen helfen, Entwicklungen später vernünftig einzuordnen.

8. Kompakte Checkliste und Fazit

Gehen Sie die folgende Liste nach Abschluss Ihrer Website-SEO-Analyse durch. Die Punkte sind bewusst als HTML-Checkliste umgesetzt, damit sie lesbar, kopierbar und auf Mobilgeräten zugänglich bleibt.

  • Geschäftsziel, wichtigste Seiten und gewünschte Besucherhandlungen sind festgelegt.
  • Alle relevanten URLs sind mit Seitentyp, Thema, Zielgruppe und Aufgabe erfasst.
  • Ausgangswerte für Impressionen, Klicks, Besuche und passende Conversions sind dokumentiert.
  • Wichtige URLs sind erreichbar, sicher, indexierbar und in der Sitemap enthalten.
  • Defekte Links, fehlende Bilder und nicht funktionierende Formulare wurden geprüft.
  • Navigation, Seitentiefe, Breadcrumbs und kontextuelle interne Links sind nachvollziehbar.
  • Jede wichtige Seite besitzt ein klares Thema, genau eine H1 und eine logische H2-/H3-Struktur.
  • Seitentitel und Meta-Description sind eindeutig, hilfreich und nicht dupliziert.
  • Inhalte passen zur Suchintention und beantworten die wichtigsten Fragen verständlich.
  • Bilder sind relevant, passend dimensioniert und mit hilfreichen Alt-Texten versehen.
  • Bei lokalen Unternehmen sind Kontaktdaten und die Zielseite des Unternehmensprofils geprüft.
  • Alle Befunde sind nach Wirkung, Reichweite, Diagnosesicherheit und Aufwand priorisiert.

Fazit: Erst verstehen, dann optimieren

Eine SEO-Analyse selbst durchzuführen ist möglich, wenn Sie Technik, Inhalte und Daten nicht getrennt betrachten. Erfassen Sie zuerst die Ausgangslage, beseitigen Sie Hindernisse bei Erreichbarkeit und Indexierung und verbessern Sie anschließend die Seiten, die für Nutzer und Geschäftsziele wichtig sind. Ein Tool liefert Hinweise; die Priorität entsteht erst durch den Zusammenhang.

Wiederholen Sie die Prüfung nach größeren Änderungen und kontrollieren Sie wichtige Seitentypen regelmäßig. SEO ist keine einmalige Reparatur, sondern ein dokumentierter Prozess aus Prüfen, Priorisieren, Umsetzen und Messen.

FAQ

Häufige Fragen zur SEO-Analyse

Kurze Antworten zu Umfang, Werkzeugen und sinnvoller Wiederholung Ihrer eigenen Website-Prüfung.

Sie umfasst Ziel und Ausgangswerte, URL-Bestand, Erreichbarkeit, Indexierung, Technik, Website-Struktur, interne Links, Onpage-Elemente, Inhalte, Suchintention und Leistungsdaten. Bei lokalen Unternehmen kommen Kontaktdaten, die Zielseite des Google-Unternehmensprofils und passende lokale Signale hinzu.

Nein, nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage. Ein Online-Tool kann technische und redaktionelle Auffälligkeiten sammeln. Ob ein Befund für eine wichtige Seite relevant ist, die Suchintention verfehlt wird oder Besucher an einer Kernfunktion scheitern, müssen Sie zusätzlich manuell bewerten.

Die Google Search Console hilft bei Indexierung, Suchanfragen, Impressionen und Klicks. GA4 zeigt Nutzung und eingerichtete Conversions. Ein Website-Crawler sammelt URLs und findet Muster bei Statuscodes, Titeln, Überschriften, Links und Bildern. Eine manuelle Prüfung ergänzt Suchintention, Verständlichkeit und Nutzbarkeit.

Die Onpage-Prüfung betrachtet vor allem Seitentitel, Überschriften, Inhalte, URLs, Meta-Descriptions, Bilder und interne Verknüpfungen. Eine vollständige SEO-Analyse bezieht zusätzlich Erreichbarkeit, Indexierung, technische Qualität, Website-Struktur, Leistungsdaten und je nach Ziel auch lokale oder externe Zusammenhänge ein.

Es gibt kein sinnvolles starres Intervall für jede Website. Erstellen Sie zunächst eine vollständige Ausgangsanalyse. Prüfen Sie wichtige Seiten und Funktionen danach regelmäßig sowie nach Relaunches, größeren Inhaltsänderungen, technischen Updates oder auffälligen Leistungsverschiebungen. Verwenden Sie dabei möglichst dieselben Kriterien und Kennzahlen.

Mircea Popazu, SEO-Berater und Ansprechpartner bei Alpharoid

Über den Autor

Mircea Popazu – direkter Ansprechpartner bei Alpharoid

Alpharoid ist die SEO- und Online-Marketing-Marke von Mircea Popazu.

In der Beratung werden Analyseergebnisse verständlich eingeordnet und in nachvollziehbare nächste Schritte übersetzt. Sie arbeiten dabei direkt mit Mircea Popazu – von der Bestandsaufnahme über die Priorisierung bis zur Abstimmung geeigneter Maßnahmen.

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